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Projektwoche 2023

schmökern Sie gerne durch eine Auswahl der tollen Beiträge der Projektwoche 2023.

Nachhaltig im Garten – Projektwoche der Carl-Prüter-Schule

Sulingen - Die Klasse 7a nahm für die Projektwoche den Schulgarten ins Visier. Unter dem Aspekt ressourcenschonend und nachhaltig zu arbeiten, sollte der Schulgarten einen Kompostbunker, ein Hochbeet und einen gemütlichen Sitzbereich bekommen. Nebenbei war noch die im Frühjahr angelegte Wildhecke zu pflegen. Die Blumendekoration der Abschlussfeier nutzten die SchülerInnen zum Anlegen eines Blumenbeetes.

Im „Indoor“-Teil beschäftigten sich die SchülerInnen mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln. Heraus kam dabei eine Sammlung von Rezepten, die für die jeweiligen Jahreszeiten Obst und Gemüse aus der Region nutzen. Im kreativen Teil fertigten die SchülerInnen aus Konservendosen Blumentöpfe. Diese wurden dekoriert und mit zum Teil selbst gezogenen Kräutern bepflanzt.

Mit viel Engagement waren die meisten SchülerInnen bei der Sache und machten unter der Anleitung von Frau Kirhan, Herrn Schulze und Herrn Diers viele neue Erfahrungen. Begeistert wurde Beton gemischt oder Betonplatten verlegt. Auch der Umgang mit Schlagbohrer, Akkuschrauber oder Klebepistole war für einige neu. Auch neu war für viele SchülerInnen, dass bei der Gartenarbeit, dem Anmischen von Beton oder dem Verarbeiten von Farbe nicht alle Kleidungsstücke sauber bleiben.

Wir hatten eine schöne Projektwoche mit nachhaltigen Ergebnissen.

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Gepflanzt wurde auch

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Die Schülerinnen und Schüler der 8a haben im Rahmen der Projektwoche das Thema Upcycling behandelt.

Ziel war es, aus alten Verpackungen kreative und nützliche Objekte zu gestalten. Ein Teil der Schülergruppe hat sich darauf spezialisiert, aus alten Verpackungen Fahrzeuge zu bauen. Sie sammelten verschiedene Verpackungen wie Kartons, Flaschen und Dosen, um diese als Grundlage für ihre Kreationen zu nutzen. Mit viel Einfallsreichtum und handwerklichem Geschick entstanden beeindruckende Fahrzeuge wie Autos, Traktoren, Anhänger und sogar ein Roboter. Die Schülerinnen und Schüler nutzten auch zusätzliche Materialien wie Papier, Farbe und Klebstoff, um ihre Modelle zu vervollständigen und beispielsweise einen Gummiband-Antrieb einzubauen.

Eine andere Gruppe von Schülern konzentrierte sich auf das Upcycling von alten Blechdosen. Sie sammelten eine Vielzahl von Dosen unterschiedlicher Größen und Formen und verwandelten sie in originelle Blechrosen. Durch Schneiden, Biegen und Formen des Materials entstanden wunderschöne Blumen, die als Dekoration oder Geschenk verwendet werden können. Die Schüler experimentierten mit verschiedenen Techniken, um den Blütenblättern und Stielen eine realistische Form zu geben.

Die Auseinandersetzung mit dem „Upcycling“ war ein voller Erfolg. Die 8a konnte ihr kreatives Potenzial entfalten und gleichzeitig wichtige Lektionen über Nachhaltigkeit und Umweltschutz lernen. Durch die Transformation alter Verpackungen in neue und nützliche Objekte wurde der Wert des Recyclings deutlich gemacht. Die Ergebnisse der Projektwoche zeigen, wie aus scheinbar nutzlosen Materialien beeindruckende, neue Gegenstände entstehen können.

BNE-Ziel „Frieden, Gerechtigkeit, starke Institutionen“

Die diesjährige Projektwoche der Klassen 9c und 9d stand ganz im Zeichen des 16. BNE-Zieles „Frieden, Gerechtigkeit, starke Institutionen“.
Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Sie planten im Verlauf der Projektwoche auf der Grundlage ihres diesjährigen Geschichtsunterrichts über die NS-Zeit einen Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in mehreren Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Teilbereichen wie zum Beispiel der Lagereinteilung, dem „Displaced Persons Camp“ oder der Ausarbeitung der Route durch das Gelände der Gedenkstätte.

Nachdem sich die Gruppen ihre Arbeitsergebnisse vorgestellt hatten und somit jede Schülerin bzw. jeder Schüler eine konkrete Vorstellung über den Ort und seine Geschichte gewonnen hatte, wurde am Mittwoch die Gedenkstätte besucht. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich tief bewegt über die dort zu findenden Spuren und Schicksale so vieler Menschen.

Den Abschluss der Projektwoche bildete dann die Ausarbeitung einer Ausstellung im Schulgebäude, wo die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke, vor Ort gemachte Bilder usw. nutzten, um ihren Mitschülerinnen und Mitschülern das Thema näherzubringen.

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Was geschieht eigentlich mit unserem Plastikmüll und welche Gefahren bestehen für uns und unsere Gesellschaft?

Was geschieht eigentlich mit unserem Plastikmüll und welche Gefahren bestehen für uns und unsere Gesellschaft? Mit diesen Fragen Beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 9b während der Projektwoche. Den Abschluss bildete ein Planspiel zum Thema "EU- Gesetz gegen Plastikmüll", bei dem sich die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen einfinden mussten, sie mussten mit den anderen Fraktionen und Ländern verhandeln und abschließend zu einem Ergebnis kommen. Während der Auswertung wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, wie wichtig es ist, den Plastikmüll zu reduzieren, aber auch wie schwierig es ist, ein angemessenes Gesetz zu verabschieden, wenn man möglichst vielen Aspekten gerecht werden möchte.

Integration an unserer Schule

Wir, die Klasse 9a, haben in der Projektwoche Flyer in mehreren Sprachen erstellt, damit Schüler*innen aus anderen Ländern sich schneller an unserer Schule zurechtfinden können. Die Flyer gibt es in den Sprachen: kurdisch, arabisch, persisch, türkisch, russisch, ukrainisch und englisch.

Außerdem haben wir in den Klassen gefragt, ob Mitschüler*innen bereit wären, anderen Schüler*innen als Übersetzer zu helfen. Dafür haben wir eine Liste erstellt, die nun im Sekretariat ist.

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Jeder Teller erzählt eine Geschichte - ODER - Wo kommt unser Essen her?

Ziel Nr. 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Projekt der Klasse 5b

Wir kaufen in dieser Woche möglichst regionale Lebensmittel und achten auf darauf Müll zu vermeiden.

Tag 1:

Rewe:

Zuerst war eine Gruppe im REWE-Markt. In der Obst- und Gemüseabteilung haben wir schnell regionale Produkte gefunden und erkannt. Wir haben eine Verkäuferin gefragt, die uns die Kennzeichnung mit grünen und gelben Schildern erklärt hat. Im Rewe gibt es viel regionales Frischfleisch mit blauer Kennzeichnung. Uns ist aufgefallen, dass regionales Obst und Gemüse günstiger war, regionales Fleisch aber teuerer. Es gab auch Asendorfer Milchprodukte. Die Mitarbeiterin erklärte, dass regionale Produkte häufiger gekauft werden und sie häufiger aufgefüllt werden müssen. Menschen kaufen bewußter Lebensmittel aus der Nähe.

Lidl:

Eine andere Gruppe war im Lidl. Dort haben sie entdeckt, dass bei Obst und Gemüse das Herkunftsland gekennzeichnet ist. Es gibt viele Produkte aus Deutschland aber keine Etikettenkennzeichnung. Wir mussten direkt auf das Produkt schauen. Das Fleisch ist mit kleinen Stickern gekennzeichnet z.B. Deutschlandfahne. Grundsätzlich ist uns aufgefallen, dass es wenig Fleischprodukte aus Deutschland gab und keine regionale Kennzeichnung. Auf einer Milchsorte haben wir die Kennzeichnung aus Niedersachsen/Oldenburg entdeckt.

Tag 2:

Aldi:

Heute war eine Gruppe im Aldi. Dort haben wir Kennzeichnungen auf Verpackung gefunden. Wir mussten die Produkte direkt in die Hand nehmen um die Herkunft zu erfahren. Wir haben Lauchzwiebeln, Salat und Radieschen aus Deutschland gefunden.

Dann kam der Filialleiter zu uns und hat uns erzählt, dass Aldi versucht regional (in Niedersachsen) einzukaufen besonders Fleisch. Er meinte das Motto von Aldi sei ein niedriger Preis. Deshalb ist es nicht immer einfach regionale Produkte anzubieten, da sie häufig teurer sind. Wir konnten keine Schilder, keine Labels oder Etiketten entdecken. Der Fokus liegt auf dem Tierwohllabel.

Edeka:

Eine andere Gruppe war im Edeka. Dort haben wir wenig Obst und Gemüse aus der Region entdeckt. Es gab Erdbeeren aus Spanien. Wir haben keine extra Kennzeichnung am Preisschild gefunden nur regionale Kennzeichnung direkt am Produkt. Wir haben die Verkäuferin an der Fleischtheke gefragt: Woher das Fleisch kommt und ob es regionales Fleisch gibt. Sie hat uns erklärt, dass die Firma Bauerngut aus Bückeburg Fleisch aus Niedersachsen produziert.

Wo kauft ihr ein? Was ist für euch entscheidend?

Im Rewe haben wir viele regionale Produkte entdeckt und wollen daraus heute Milchshakes und Quarkspeise herstellen.

Was können wir für ein Picknick zubereiten?

Tag 3:

In der ersten Stunde haben wir unsere Rezepte zu Ende geschrieben und anhand der Zutaten eine Einkaufsliste für jedes Rezept geschrieben. In Zweiergruppen sind wir zum REWE gegangen und haben die Zutaten eingekauft. Wir haben darauf geachtet regionale Produkte bzw. ohne Plastikverpackungen zu kaufen.

Tag 4:

Am Morgen des vierten Tages haben wir uns mit unseren Fahrrädern an der Schule getroffen. Nach dem wir unseren Proviant in Tupperdosen verstaut haben, sind wir gegen 9 Uhr an der Schule aufgebrochen. Nach kleineren Stopps in Stehlen und Vorwerk haben wir an der kleinen Aue bei Groß Lessen unsere Picknickpause gemacht.

1. Station: Gemüsehof Tatgenhorst Groß Lessen

Gegen 10.15 Uhr kamen wir an unser ersten Station an. In Groß Lessen wurden wir herzlich auf dem Gemüsehof von Frau Tatgenhorst begrüßt. Nach dem wir unsere Fahrräder abgestellt haben, sind wir direkt mit einer Feldbegehung gestartet. Auf dem Acker haben wir folgende Gemüsesorten gesehen: Rote Beete, Zucchini, Kohlrabi, verschiedene Kräuter, Salate, Einlegegurken, Fenchel, Lauchzwiebeln, Spitzkohl und Porree. Danach haben wir uns die Gewächshaustunnel angeschaut. Hier wurden Tomaten, Gurken, Erdbeeren, Aubergine, Paprika, und Chillies angebaut. Nach der Führung hat uns Frau Tatgenhorst freundlicher Weise zwei Probierkisten mit Äpfeln und Birnen aus dem "Alten Land" zum Probieren hingestellt.

2. Station: Milchviehbetrieb Spannhake in Herelse

Nach der Führung haben wir unsere Getränke im örtlichen Getränkemarkt aufgefüllt, ein paar Kleinigkeiten an den Fahrrädern repariert und sind dann über Melloh nach Herelse gefahren. Auf dem Hof Spannhake wurden wir bei unserer Ankunft von Kort Spannhake herzlich willkommen geheißen. Nach der Begrüßung stellte uns Kort Spannhaken Fragen zum Thema Landwirtschaft und Viehhaltung. Danach haben wir uns den Betrieb angeschaut. Zuerst sind wir an den frischen Kälbern in Richtung großer Kuhställe gegangen. Wir haben uns die einzelnen Futterkomponenten für die Futtermischmaschine angeschaut und über die Besonderheiten der Verdauung gesprochen. Dann sind wir durch einen Stall gekommen, wo tragende Kühe und frisch abgekalbte Mutterkühe auf Stroh lagen. Anschließend durften wir Kälber, Ziegen und ein kleines Pony streicheln. Es fiel einigen von uns sehr schwer sich von den kleinen Kälbern zu trennen. Es ging aber spannend weiter. Kort zeigte und erklärte uns seine vollautomatische Melkanlage, welche mit Hilfe von Melkrobotern funktioniert. Zum Schluss aßen wir alle ein leckeres selbstgemachtes Eis und machten uns dann auf den Rückweg nach Sulingen.

Nachhaltig einkaufen und kochen - die 7b erstellt ein Kochbuch

Nachhaltigkeit

Die 8b hat zu nachhaltiger Kleidung recherchiert, sich mit den Stationen der AWG zu den 17 Zielen beschäftigt, Müll gesammelt und bei der Tafel mitgeholfen.